Voraussetzungen für die Kreditaufnahme

Jeder Mensch kann einmal in die Lage kommen, dass er einen Kredit aufnehmen muss. Die Banken vergeben Kredite für die unterschiedlichsten Anschaffungen. Das fängt bei Kleinkrediten an, die zum Beispiel für einen neuen Computer, einen Fernseher oder für eine Waschmaschine vergeben werden. Doch auch ein neues Auto, ein Urlaub, die Renovierung der Wohnung, neue Möbel oder eine große Feier können über einen Kredit finanziert werden. Die größten Vorhaben, für die Kredite vergeben werden, sind Baufinanzierungen oder Firmengründungen. Doch egal, für welchen Zweck ein Kredit aufgenommen werden soll, ein Kreditnehmer muss zunächst einige Voraussetzungen erfüllen, bevor die Bank ihm einen Kredit gewährt.

In Deutschland kann jeder einen Kredit beantragen, der mindestens 18 Jahre alt ist und seinen Wohnsitz innerhalb der Bundesrepublik Deutschland hat. Die meisten institutionellen Kreditgeber verlangen außerdem, dass sich der Kreditnehmer in einem festen Arbeitsverhältnis befindet, bei dem die Probezeit beendet sein muss. Die Höhe des monatlichen Lohns oder Gehalts sollte durch Gehaltabrechnungen nachweisbar sein. Viele Banken verlangen auch, dass der Kreditnehmer keinen negativen Eintrag in der Schufa, der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, haben darf. Solch ein negativer Eintrag entsteht zum Beispiel, wenn ein Schuldner trotz Mahnungen seine Rechnungen nicht bezahlt und deshalb einen Mahnbescheid erhalten hat. Auch ein Vollstreckungsbescheid, eine eidesstattliche Versicherung beziehungsweise ein Haftbefehl zur Erzwingung dieser eidesstattlichen Versicherung oder ¬eine Privatinsolvenz ¬führen zu einem negativen Schufa-Eintrag. Liegt solch ein Negativmerkmal vor, werden die Banken in Deutschland den Kreditantrag ablehnen. Der Antragsteller hat aber trotzdem die Möglichkeit, einen Kredit zu erhalten. Er kann sich an eine ausländische Bank wenden, die nicht mit der Schufa zusammenarbeitet. In diesem Fall sind vor allem das monatliche Einkommen des Kreditnehmers beziehungsweise seine sonstigen Vermögenswerte ausschlaggebend für die Kreditentscheidung.

Ein Kreditnehmer muss sich zunächst einmal überlegen, ob er den Kredit bei einem Privatmann, bei einem Kreditinstitut vor Ort oder online bei einer Bank im Internet aufnehmen möchte. Ein Privatkredit hat meist den Vorteil, dass der Gläubiger keine Sicherheiten für den Kredit verlangt. Außerdem kann die Höhe der Zinsen frei verhandelt werden und ist daher meist niedriger als bei einem institutionellen Kreditgeber. Wer in seinem Freundeskreis oder unter seinen Verwandten keinen Kreditgeber findet, kann über entsprechende Internetseiten auch online einen privaten Finanzier finden.
Wer sich für einen Bankkredit entscheidet, sollte mithilfe eines Vergleichsrechners aus dem Internet, wie z.B. auf www.kleinkredit.net , die Angebote verschiedener Banken miteinander vergleichen, um das beste Kreditangebot zu finden. Ein Kredit bei einer Filialbank vor Ort hat den Vorteil einer persönlichen Beratung, während die online Angebote meist sehr niedrige Bearbeitungsgebühren und günstige Zinsen aufweisen.

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